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Ganglion
Ganglion

Was ist ein Ganglion?
Ein Ganglion sieht aus wie eine Beule, ein Buckel oder ein harter Knoten. Ein Ganglion ist ein umkapselter Hohlraum, gefüllt mit einer gallertartigen Flüssigkeit. Ein Ganglion entsteht von einer Gelenkkapsel oder einer Sehnenscheide aus, meistens ohne klare Ursache. Es tritt am meisten auf an den Händen (dem Handgelenk, besonders an der Oberseite), den Füßen und den Fußgelenken. Ein Ganglion ist eine harmlose Störung, die an sich keine Probleme macht. Beschwerden wie Schmerzen und Kraftverlust entstehen meistens dadurch, dass die Schwellung auf angrenzende Sehnen oder Nerven drückt. Die Schwellung kann auch verunzierend sein.

Behandlung
Es gibt zwei Möglichkeiten, ein Ganglion zu behandeln: Punktion und Operation. Das Ganglion ist leider eine Störung, die trotz fachmännischer Behandlung ziemlich oft zurückkommt (rezidiv ist). Die Gefahr ist nach einer Punktion größer als nach einer Operation, aber die Punktion hinterlässt keine Narbe und auch keine Nachschmerzen.

Punktion
Das Ganglion wird mit einer Injektionsnadel leergesaugt, danach wird der Hohlraum mit einem Kortikosteroidpräparat gefüllt (eine Arznei zur Bekämpfung von Entzündungen). Die Stelle muss danach eine Woche lang, einige Male am Tag, kräftig massiert werden.

Operation
Die Operation wird meistens unter örtlicher Betäubung im poliklinischen Operationssaal ausgeführt. Mittels eines kleinen Schnitts wird das Ganglion aus dem umgebenden Gewebe freigelegt und entfernt. In schwierigen Fällen, wie bei wiederholten Operationen, kann eine ausgedehntere Betäubung und Operation notwendig sein. Nach dem
Eingriff wird oft für den ersten Tag ein Druckverband mit einer Armschlinge angelegt. Sie können also nicht selbst Autofahren.

Nachsorge
Nachschmerzen können Sie am besten bekämpfen, indem Sie so schnell wie möglich nach dem Eingriff ein Schmerzmittel (zum Beispiel Paracetamol 500 mg) einnehmen und dies vier Stunden später wiederholen. Nach zwei Tagen darf die Wunde wieder kurz nass werden und ist ein Verband nicht mehr unbedingt notwendig. Das Operationsgebiet müssen Sie einige Tage schonen. Äußere Hautnähte werden nach 10 bis 14 Tagen entfernt.

Komplikationen
Komplikationen kommen nur wenig vor und dann fast nur nach der Operation. Es gibt, wie bei jedem Eingriff, eine geringe Möglichkeit einer Nachblutung oder einer Wundinfektion. Eine Beschädigung von Blutgefäßen oder Nerven ist selten. Bei ernstlichen Wundproblemen müssen Sie natürlich mit dem Krankenhaus Kontakt aufnehmen.